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Infobase Review: Razer Mamba Tournament Edition – der Präzisionshammer

Es wird Zeit für eine Neuauflage eines Gamer-Klassikers: Die Razer Mamba. Ein seit jeher sehr beliebtes Stück Gaming-Hardware. Auch ich habe früher die bissige Schlange besessen und geliebt, bis sie eines Tages das Zeitliche segnete und sich meine Gaming-Präferenzen etwas geändert haben. Razer haut nun eine deutlich überarbeitete Version des Klassikers raus und stellte uns …

Es wird Zeit für eine Neuauflage eines Gamer-Klassikers: Die Razer Mamba. Ein seit jeher sehr beliebtes Stück Gaming-Hardware. Auch ich habe früher die bissige Schlange besessen und geliebt, bis sie eines Tages das Zeitliche segnete und sich meine Gaming-Präferenzen etwas geändert haben. Razer haut nun eine deutlich überarbeitete Version des Klassikers raus und stellte uns die Mamba Tournament Edition für einen Test auf Herz und Nieren zur Verfügung.

So höret das Rascheln und seid wachsam!

Razer versucht gar nicht erst sich leise von hinten heranzupirschen und raschelt mit der Mamba derart im Gehölz, dass die Konkurrenz vor (Ehr-)Furcht erstarren dürfte. Mit fetten 16.000 DPI (!!!) löst der neu entwickelte Sensor von Philips auf und bietet eine knackscharfe Präzision, die absolut seinesgleichen sucht. Ich habe mit Verlaub schon einige Mäuse zwischen meinen Griffeln gehabt, doch die hier toppt sie alle. Um Längen.

Typisch Razer: Hier und da ein paar kleine Detais, aber sonst schnörkellos verpackt.

Typisch Razer: Hier und da ein paar kleine Detais, aber sonst schnörkellos verpackt.

Ich habe die Schlange auf meinem in die Jahre gekommenen Razer eXactMat (kleine Anekdote dazu später) sowie auf diversen Tischoberflächen aus lackiertem und unlackiertem Holz. Auf allen Flächen lieferte die Maus ein durchweg gutes (Holz, Lack) bis absolut herausragendes (auf der eXactMat) Ergebnis. Gerade auf einem ordentlichen Mausuntersatz gleitet die Mamba wie auf Eis, ein signifikanter bzw unangenehmer Widerstand ist nicht zu spüren. Dabei wirkt sie alles andere als unpräzise: Sie ist trotz (oder gerade wegen?) der Leichtläufigkeit vom ersten Benutzen an absolut perfekt und pixelgenau zu kontrollieren. Auf einem Mauspad aus Stoff mag die Erfahrung eventuell anders sein – das kann ich mangels passender Unterlage nicht testen. Ich persönlich tendiere sowieso immer zu und empfehle harte Polycarbonat-Unterlagen, da hier meiner Erfahrung nach immer das beste Ergebnis zu finden ist.

Hier kauft man nicht die Katze im Sack: Der Blick auf die Maus und was einen bei Kauf erwartet lässt Schönes erahnen!

Hier kauft man nicht die Katze im Sack: Der Blick auf die Maus und was einen bei Kauf erwartet lässt Schönes erahnen!

Qualitätshimmel

Die Verarbeitungsqualität ist wie die Präzision auf allerhöchstem Niveau. Die seitlich gummierten Griffflächen geben perfekten Halt und dürften dem Handschweiß lange trotzen. Auußerdem sie ist ein absoluter Handschmeichler und liegt perfekt in eben dieser – und ist leider nur für Rechtshänder zu haben. Die Druckpunkte aller Tasten sind sehr gut, wenn man sich erstmal an die Mamba gewöhnt hat. Anfangs könnten sie nämlich einen leicht schwammigen Eindruck vermitteln, insbesondere die seitlichen Tasten und das Mausrad. Und obwohl alle Tasten von Werk aus schon sinnvoll belegt sind, so kann jeder, der möchte, alle Tasten frei im Synapse-Treiber konfigurieren.

Die Mamba Tournament Edition ist präzise ausbalanciert, sie ist weder heck- noch frontlastig. Das Gewicht ist mit 132 Gramm perfekt. Das ist natürlich eine rein subjektive Bewertung, es gibt ja Zocker, die 90 Gramm als Perfekt betrachten. Dadurch, dass die Maus so leicht gleitet, fällt das Gewicht jedenfalls nicht negativ auf. Das Kabel ist auch noch gesleeved, flexibel, lang genug und unterstreicht die Hochwertigkeit des Cursorschubsers.

Hier ist sie, die bissige Schlange von Razer!

Hier ist sie, die bissige Schlange von Razer!

Einstellvielfalt

Grundsätzlich ist die Einstellbarkeit der Maus sehr umfangreich, wobei das Interface von Synapse – da hat man schon echt anderes erlebt… – sehr übersichtlich ist und nicht überfordert. Das Schöne: Die Maus ist ab Werk so konfiguriert, dass sie von einem gewöhnlichen Zocker sofort einsetzbar ist. Wer Änderungen braucht, wird sie in Synapse ohne Probleme finden und einstellen können. Es gibt die Möglichkeit unterschiedliche Profile anlegen und diese auch direkt an einzelne Programme binden. Man kann die Auflösung des Sensors stufenfrei einstellen, über die beiden Tasten unterhalb des Mausrads (Standardeinstellung) kann unter bis zu 5 unterschiedlichen Voreinstellungen gewechselt werden.

Die Beleuchtung der Maus ist ebenso umfangreich einstellbar. Standardmäßig ist eine Farbwelle eingestellt, in der Razer die 16 Millionen möglichen einstellbaren Farben eindrucksvoll präsentiert. Für mich persönlich ist das tatsächlich eher ein Nerv-Faktor, darum einfach einfarbig Razers Firmenfarbe eingestellt. Sieht eben einfach geil aus! Auch für Zahlenfreaks hat Razer eine Funktion eingebaut: Es werden auf Wunsch alle Tastenklicks gezählt und in einem Extra-Fenster von Synapse anschaulich dargestellt. Pro Spiel natürlich!

Farbenfroh: Satte 16 Millionen Farben....

Farbenfroh: Satte 16 Millionen Farben….

...und unterschiedliche Effekte sind einstellbar.

…und unterschiedliche Effekte sind einstellbar.

Razer behauptet, dass keine Mausbewegung mehr registriert werden soll, sobald man die Maus 0,1mm anhebt. Dem muss ich leider dann auch an dieser Stelle widersprechen, das halte ich dann doch eher für ein wenig Marketing. Fakt ist aber: Der Abstand, ab der die Maus über dem Mauspad keine Bewegung mehr überträgt, ist größer als bei manch anderen Herstellern. Das kommt natürlich allen Low-Sensern zugute, die öfter mal die Maus neu platzieren und so weniger ungewollte Fehleingaben produzieren. Razer bietet außerdem auch die Möglichkeit an die Mamba auf unterschiedliche Mauspads zu kalibrieren. Neben der Möglichkeit firmenfremde Mauspads hinzuzufügen bietet Razer natürlich auch die hauseigenen Produkte separat zur Auswahl an, auf der die Maus perfekt eingestellt werden kann. Und hier kommt dann auch die kleine Anekdote: Das Razer eXactMat ist hier nicht gelistet. Schämt euch, Razer! 😉

Griffige Griffelflächen: Unfreiwilliges Abrutschen kaum möglich!

Griffige Griffelflächen: Unfreiwilliges Abrutschen kaum möglich!

Leider nur für Rechtshänder erhältlich. Dafür super ergonomisch geformt.

Leider nur für Rechtshänder erhältlich. Dafür super ergonomisch geformt.

Razer Mamba Tournament Edition

Razer Mamba Tournament Edition

Sexy Design!

Sexy Design!

Das 16.000-DPI-Monster

Doch mal Butter bei die Fische, nech? 16.000 DPI? Wofür zur Hölle braucht man eine derartig hohe Auflösung? Um mal einem hartnäckigem Gerücht beizukommen: Es hat keine Auswirkung auf die Präzision der Maus. Dazu würden schon 2000 DPI bei einem Full-HD Monitor weit mehr als ausreichen, wenn ein guter Sensor verbaut ist. Es ist vielmehr so, dass Monitore mit einer 4K-Auflösung stark im Kommen sind. Hier muss eine weit größere Wegstrecke zurückgelegt werden um den Computer noch angenehm und flott mit der Maus bedienen zu können. Wenn dann auch noch zwei oder mehr Monitore vorhanden sind, sind die Wegstrecken derart groß, dass man schon ein deutlich größeres Mauspad bräuchte. Es geht also vielmehr darum eine größere digitale Wegstrecke bei gleichbleibend realer Maus-Wegstrecke zu erhalten.

Ein Beispiel für die Übersichtlichkeit des Synapse-Treibers: Die Einstellungen der Vorbelegung des On-The-Fly-Wechsel der DPI-Auflösung

Ein Beispiel für die Übersichtlichkeit des Synapse-Treibers: Die Einstellungen der Vorbelegung des On-The-Fly-Wechsel der DPI-Auflösung

Die Chroma-Einstellungen: Neben vereinfachten Einstellungen kann man auch jede einzelne RGB-LED einstellen. Sehr geil!

Die Chroma-Einstellungen: Neben vereinfachten Einstellungen kann man auch jede einzelne RGB-LED einstellen. Sehr geil!

Im Spiel jedoch gibt es dann zwei Sorten Spieler: Die Low/Mid-Senser und High-Senser. Es gibt Spieler, die Spielen in diversen Situationen mit 800 bis 1600DPI. Das dürfte insbesondere auf jene Zocker zutreffen, die viel mit einem Scharfschützengewehr oder einer weniger streuenden Waffe hantieren. Für andere Situationen werden höhere Auflösungen bevorzugt, z.B. bei einer 180 Grad Wende des virtuellen Ebenbilds. Hier ist es vorteilhaft sich sehr schnell drehen zu können, bei möglichst wenig Aufwand die Maus zu bewegen – das Ende der Unterlage ist ja oft schneller erreicht als einem Lieb ist. Natürlich kann man im Spiel die Mausempfindlichkeit einstellen, doch der Nachteil ist, dass in diesem Fall die Sensitivität digital nachträglich berechnet wird, was sich in unpräzisen und schwammigen Bewegungen auswirken kann.

Sofern man möchte, kann man die getätigten Clicks im Spiel zählen und auch anzeigen lassen wo man im Screen am meisten geklickt hat.

Sofern man möchte, kann man die getätigten Clicks im Spiel zählen und auch anzeigen lassen wo man im Screen am meisten geklickt hat.

Deswegen arbeiten die Hersteller an solchen High-Sense Mäusen um möglichst vielen Spielern das passende Erlebnis bieten zu können und den neuen alltäglichen technischen Anforderungen gerecht zu werden. Letztlich aber sind 16.000 DPI natürlich beeindruckend – im Alltag dann aber mehr Marketing. Die meisten werden eher mit einer Sensitivität von 1600 bis 5000 zocken. Mit der Präzision an sich hat die DPI-Zahl jedenfalls wenig zu tun, hier ist die Genauigkeit des Sensors entscheidend. Aber gerade hier setzt Razer mit dem Philips-Sensor die Latte verdammt hoch.

Fazit

Die Schlange ist bissig. Verdammt bissig. Sie dürfte der Konkurrenz das Fürchten lehren. Sie ist ein Präzisionshammer. Sie ist perfekt verarbeitet. Sie ist ein Handschmeichler. Und sie ist nicht ganz billig: Stattliche 99 Euro (Amazon) muss das geneigte Herrchen oder Frauchen der Schlage auf den Ladentisch legen. Dafür erhält er oder sie aber auch Hardware vom allerfeinsten. Klippundklare Kaufempfehlung!

Auf Amazon kaufen:


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Additional Images:


Razer Mamba Tournament Edition Chroma Ergonomische Gaming Maus (16.000 dpi Sensor mit 9 programmierbaren Tasten)


Features: Der weltweite präzisester 5G-Laser Gaming Maus Sensor mit 16000 dpi und On-The-Fly Sensitivity- Anpassung; Ergonomisches Design für Rechtshänder mit strukturierten seitlichen Gummigriffen, Chroma-Beleuchtung mit echten 16,8 Millionen anpassbaren Farboptionen; Geräteübergreifende Farbsynchronisierung, Bis zu 210 IPS (Zoll pro Sekunde) / 50-G-Beschleunigung; Klick- und kippbares Scrollrad; Neun unabhängig programmierbare Tasten, Ungefähre Abmessungen: 128 mm (Länge) x 70 mm (Breite) x 42,5 mm (Höhe); 2,1 m langes, geflochtenes USB-Ladekabe, Lieferumfang: Razer Mamba Tournament Edition Chroma Ergonomische Gaming Maus

Farbe Maus: Dark blue
Preis: EUR 99,99
Neu ab: EUR 55,00 Auf Lager
gebraucht ab: EUR 51,15 Auf Lager

Es wird Zeit für eine Neuauflage eines Gamer-Klassikers: Die Razer Mamba. Ein seit jeher sehr beliebtes Stück Gaming-Hardware. Auch ich habe früher die bissige Schlange besessen und geliebt, bis sie eines Tages das Zeitliche segnete und sich meine Gaming-Präferenzen etwas geändert haben. Razer haut nun eine deutlich überarbeitete Version des Klassikers raus und stellte uns die Mamba Tournament Edition für einen Test auf Herz und Nieren zur Verfügung. So höret das Rascheln und seid wachsam! Razer versucht gar nicht erst sich leise von hinten heranzupirschen und raschelt mit der Mamba derart im Gehölz, dass die Konkurrenz vor (Ehr-)Furcht erstarren dürfte.…

Review Übersicht

Optik
Haptik
Verarbeitung
Präzision
Treiber
Preis/Leistung

PRÄZISIONSHAMMER! KAUFEMPFEHLUNG!

Zusammenfassung: Die Schlange ist bissig. Verdammt bissig. Sie dürfte der Konkurrenz das Fürchten lehren. Sie ist ein Präzisionshammer. Sie ist perfekt verarbeitet. Sie ist ein Handschmeichler. Und sie ist nicht ganz billig: Stattliche 99 Euro muss das geneigte Herrchen oder Frauchen der Schlage auf den Ladentisch legen. Dafür erhält er oder sie aber auch Hardware vom allerfeinsten. Klippundklare Kaufempfehlung!

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